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Kommentare
Jeder der sich längere Zeit etwas intensiver in Foren, Channels oder Newsgroups tummelt, die sich gemeinhin mit Linux und Co beschäftigen, wird die Situation kennen. Ein neues 'Gesicht' tritt auf die Bühne und beschwert sich lauthals über die Unannehmlichkeiten, die der - bisher fehlgeschlagene - Wechsel auf das Möchtegern-Betriebssystem bereitet. Und wenn das nicht binnen kürzester Zeit behoben wird, so wird gedroht, das OS sofort wieder von der Platte zu verbannen und die Community mit Abwesenheit zu strafen.
Ist man an dem Tag gut drauf, so versucht man noch zumeist vergeblich zu helfen, doch mit der Zeit werden es eher Standardantworten, um den unliebsamen Neuling möglichst schnell wieder loszuwerden.
Mit dem Phänomen beschäftigt sich ein relativ ausführlicher Artikel auf den ich heute aufmerksam gemacht wurde. Wer mag kann auch die leider streckenweise etwas holprige deutsche Übersetzung lesen. Hier soll einem Neuling klar gemacht werden, warum er wahrscheinlich fehl am Platze ist. Teilweise etwas harsch formuliert macht sich durchaus bermerkbar, dass der Autor wohl endlich genug von den altbekannten Diskussionen hat - mit etwas gesundem Menschenverstand gelesen, wird die Situation aber trotzdem genauso dargestellt, wie sie in Zeiten des absoluten "Linux ist Geil Hype" immer häufiger zu finden ist. Zwar wird alles auf Linux bezogen, trifft aber natürlich generell auf jedes freie System zu. Schade nur, dass genau diejenigen, die den Text lesen sollten, dies nicht tun werden. Denn die Geduld zu Lesen ist schließlich genau das, an dem es ihnen mangelt...
Linux Is Not Windows
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