Pocket Loox 420
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Der Loox 420 ist ein wirklich handlicher, kleiner Wegbegleiter und mit seinen 125g nicht wirklich viel schwerer als mein Handy. Somit kann man ihn auch problemlos in der Hemdtasche mitnehmen, ohne gleich bescheuert auszusehen ;)
An der Oberseite befinden sich zwei Status-LEDs, die anzeigen, ob WLAN oder Bluetooth aktiviert ist. Der Line Out bzw Kopfhörerausgang hat normale 3.5mm Größe und nicht, wie bei einigen Modellen, den kleineren 2.5er, für den man erst wieder einen Adapter braucht.
Der SD Card Slot ist SD/IO fähig, was soviel heißt, wie - auch Erweiterungshardware kann damit betrieben werden, etwa eine SD Kamera, ein GPS Empfänger, ein Radio Modul etc. Der Markt ist in diesem Bereich wohl noch recht frisch und man darf gespannt sein, was es so alles für diesen Slot geben wird.
Bei mir kommt da erstmal nur eine stinknormale SD Karte rein, die dem Loox 512 MB mehr Speicher bringt. Für normale Anwendungen reichen die 64 MB RAM (die ja zum Teil auch von Windows belegt sind) zwar aus, aber sobald es etwas mehr sein soll - MP3s, das ein oder andere Spiel, Navigationskarten, etc - muss eine Speichererweiterung her. Da die eh fällig war, ist es auch nicht weiter schlimm, dass der Loox 'nur' 64 MB hat und nicht wie einige andere PDAs 128.
Für den SD Slot gibt es einen Dummy, damit kein Schmutz rein kann. Der Stift ist aus ziemlich dünnem Plastik. Wie schon erwähnt, hab ich mich lange in das Thema eingelesen und musste auch leider feststellen, dass die Stifte nicht das Wahre sind. Bei fast allen PDAs sind es nur labile Plastikteile, die schneller kaputt gehen, als einem lieb ist. Besonders weil (Original)Ersatz ein Vermögen kostet. Der Loox brachte ja direkt zwei Stück mit - ich hoffe, die werden mir lange erhalten bleiben.
Das Cradle ist recht standfest und bietet dem Loox über USB und meinem Server Zugang ins Internet. Um auch ohne die Dockingstation in der Wohnung versorgt zu sein, gibts ein passendes Bluetooth Netz. Gäbe es OpenVPN für PPC, würde ich ihn auch ins WLAN lassen.
Die Verkabelung ist ziemlich modular aufgebaut. Es gehen reine USB Verbindungen, reine Stromversorgung oder beides gleichzeitig und das wahlweise mit oder ohne Cradle. Das Netzteil ist zudem reisetauglich, da der Schukostecker austauschbar ist (allerdings will ich gar nicht wissen, was andere Adapter kosten...).
Nach etwas mehr, als einem Tag, habe ich den PocketPC nun soweit eingerichtet, dass er mit allerlei Modifikationen genau meinem Geschmack entspricht. Ich werde aber noch eine ganze Weile weiterbasteln ;)
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall - Daumen hoch!
Mal sehen, wie er sich so im Alltag macht und ob ein PDA ein wirkliches Must-Have ist. Wie ich mich kenne, werde ich aber schon in ein paar Tagen nicht mehr ohne meinen Loox leben können :)
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