WD NetCenter 250GB

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Platten Setup

Es mag ja sein, dass ich vielleicht einer der wenigen bin, die kein DHCP benutzen... mir egal, ich gebe dem NetCenter trotzdem eine statische IP - und das geht wie? Genau: Schließen Sie das WD NetCenter an ein Netz mit DHCP an......
Also den Router auf dynamische IP Vergabe gestellt - schnell noch nachgesehen, ob ich überhaupt einen DHCP Client auf dem Rechner habe und dann kanns losgehen.

Hinter dem NAS steckt natürlich immernoch ein Betriebssystem - in den meisten Fällen, wie auch bei WD, ein abgespecktes Linux mit Samba und NFS. Das braucht beim NetCenter etwa eine knappe Minute, bis es vollständig gebootet hat (also nicht nur aus dem Stand-By aufwacht). Eine LED an der Front zeigt Rot während dem Bootvorgang und schaltet auf Blau, wenn das NAS einsatzbereit ist.
Und obwohl es wie so oft natürlich keinerlei Linux Support für das Gerät gibt, kann ich - oh Wunder - problemlos auf das Webinterface zugreifen, um dort meine statische IP zu vergeben.

Webinterface

Das Webinterface beherrbergt eine überschaubare Zahl von Optionen, die es einem erlauben alles Wichtige schnell und einfach einzustellen.

Die ausgelieferte Firmware wird direkt mit einer neueren Version überspielt. Auch das ist denkbar einfach und nach zwei Minuten erledigt.

Firmware Update

Überrascht hat mich die verfügbare Kapazität von doch ziemlich genau 250GB - ich hätte weniger erwartet, wo doch gerade bei Festplatten immer gerne mit den Zahlen gespielt wird. Aber wer weiß, was das Webinterface da so intern berechnet ;)

Kapazität

Auf jedenfall positiv zu sehen, ist die Anzeige von SMART Werten der Festplatte.

SMART

Bei einer so großen Datenmenge ist es schön, wenn man ab und zu mal die Vitalwerte überprüfen kann.
Nachdem die Kiste jetzt eine Weile läuft, zeigt der Smartmon eine Temperatur von 44 Grad an, was ich noch erträglich finde für 7200 Umdrehungen in einem ungekühlten, engen Gehäuse bei den sommerlichen Temperaturen, die wir heute haben.

Bereit für den Einsatz

Also fast... jetzt muss ich mir noch das Layout der Platte ausdenken. Die Möglichkeit, die Festplatte zu partitionieren und als einzelne Laufwerke freizugeben, werde ich auf jeden Fall ausnutzen. Der Großteil der Daten wird mit Truecrypt verschlüsselt - hier muss sich dann zeigen, wie die Performance übers Netzwerk sein wird.
Vielleicht werde ich ja dann bald nachschieben, wie sich das NetCenter im Alltag macht...

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